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Schwertwal Fakten & Fotos (Orcinus orca), Tierlexikon

Autor: PLATUX
Veröffentlicht: Letztes Update 111 Leser

Spannende Fakten & Informationen über den Schwertwal

Schwertwale, auch Orcas genannt, sind beeindruckende Spitzenprädatoren der Weltmeere und bekannt für ihre vielfältigen Jagdstrategien. Mit ihrer markanten schwarz-weißen Zeichnung, ihrer hohen Intelligenz und den komplexen Sozialstrukturen faszinieren sie uns Menschen seit jeher.

Orcas gehören zu den Zahnwalen und zur Familie der Delfine. Mit einer Lange bis zu 10 Metern ist der Schwertwal also die größte Delfinart der Welt.

Der Trivialname „Killerwal“ entstand vermutlich durch eine Fehlübersetzung von „Wal-Killer“, denn manche Orca-Gruppen haben sich auf die Jagd von Großwalen spezialisiert.

Männlicher Schwertwal (Orcinus orca) - Schnorcheln mit Orcas in Skjervoy Norwegen

Männlicher Schwertwal (Orcinus orca) – Schnorcheln mit Orcas in Skjervoy Norwegen


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Inhaltsverzeichnis Tierlexikon Schwertwal

In unserem Artikel Schwertwal Fakten & Fotos findest Du viele spannende Informationen über Schwertwale (Orcas). Die wichtigsten Fakten sind im Schwertwal Steckbrief zusammengefasst.


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Einmalige Eigenschaften der Schwertwale!

Schwertwale sind einzigartige Lebewesen, darum haben wir hier einige faszinierende Besonderheiten dieser Meeressäuger für Dich zusammengetragen.

Warum verhalten sich Schwertwale so unterschiedlich?

Wissenschaftler unterscheiden mehrere sogenannte Ökotypen von Schwertwalen. Diese unterscheiden sich nicht nur äußerlich leicht, sondern vor allem in ihrer Lebensweise und ihrem Sozialverhalten und haben sich in ihrer Ernährung spezialisiert. Die bekanntesten sind die ortstreuen („Resident“), hauptsächlich fischfressenden Orcas, die wandernden („Transient“), die auf Meeressäuger spezialisiert sind und die küstenfernen („Offshore“) Orcas.

Was fressen Schwertwale?

Orcas sind absolute Nahrungsspezialisten! Es gibt Orcas die Fisch, Robben, Wale oder sogar Haie fressen. Dabei wird das Wissen über geeignete Nahrung und ausgefeilte Jagdtechniken stets innerhalb der Gruppe (Pod) an die Jungtiere weitergegeben. In Gefangenschaft sind Fälle bekannt, in denen Orcas fast verhungert wären, weil sie einfach nicht wussten, dass man Fische fressen kann und dies erst von einem anderen Orca lernen mussten.

Wie kommunizieren Schwertwale?

Verschiedene Orca-Gruppen (Pods) entwickeln einzigartige Dialekte aus einer Reihe von Klick-, Pfeif- und Pulslauten. Diese dienen der Kommunikation und zur Aufrechterhaltung sozialer Bindungen. Die Dialekte sind so spezifisch, dass Forscher oft einzelne Pods anhand ihrer Lautäußerungen unterscheiden können.

Warum pflanzen sich ältere Orca Weibchen nicht mehr fort?

Weibliche Schwertwale gehören zu den ganz wenigen Tierarten der Welt bei denen die Weibchen in die Wechseljahre kommen. Sie hören auf, sich fortzupflanzen, leben aber oft noch Jahrzehnte weiter. Ansonsten ist die Menopause nur z.B. bei Menschenaffen und vier weiteren Zahnwalarten bekannt.

Wer führt eine Orca-Gruppe an?

Orca-Gesellschaften sind matriarchalisch organisiert. Ältere erfahrene Weibchen führen die Familiengruppen (Pods) an und geben ihr Wissen über Jagdtechniken und Wanderrouten über Generationen weiter.

Eine der spektakulärsten Jagdtechniken, beobachtet in der Antarktis, ist das „Wave Washing“. Mehrere Orcas schwimmen koordiniert auf eine Eisscholle zu, auf der sich eine Robbe befindet. Kurz vor der Scholle erzeugen sie synchron eine große Welle, die über die Scholle schwappt und die Robbe ins Wasser spült, wo sie erbeutet wird.

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Schwertwal Steckbrief – Fakten im Überblick

Icon Frage zur Systematik - Zu welcher Ordnung und Familie gehören Schwertwale (Orcas)? Systematik Ordnung: Wale (Cetacea) / Unterordnung: Zahnwale (Odontoceti) / Familie: Ozeanische Delfine (Delphinidae)
Icon Frage zum Namen - Wie ist der wissenschaftliche Name der Schwertwale (Orcinus orca)? Artname Wissenschaftlich: Orcinus orca / Trivial: Schwertwal, Orca, (Killerwal)
Icon Frage zu Merkmalen - Welche besonderen Merkmale haben Schwertwale (Orcas)? Merkmale Markante schwarz-weiße Färbung, weißer Fleck hinter dem Auge, grauer Sattelfleck hinter der Finne; Männchen: sehr hohe, dreieckige Finne (bis 1.8m), Weibchen/Jungtiere: kleinere, sichelförmige Finne.
Icon Frage zu Größe und Gewicht - Wie groß und schwer werden Schwertwale (Orcas)? Größe / Gewicht Männchen: bis 10 m / ca. 6 – 10 Tonnen; Weibchen: bis 8.5 m / ca. 4 – 7 Tonnen.
Icon Frage zur Fortpflanzung - Wie und wann pflanzen sich Schwertwale (Orcas) fort? Fortpflanzung Geschlechtsreife: ~10-15 Jahre / Tragezeit: ~15-18 Monate / Wurfgröße: 1 Kalb alle 3-10 Jahre / Säugetier.
Icon Frage zur Lebenserwartung - Wie alt werden Schwertwale (Orcas)? Lebenserwartung Männchen: ca. 30-50 Jahre (max. ~60); Weibchen: ca. 50-80 Jahre (max. >100).
Icon Frage zum Lebensraum - Wo und wie leben Schwertwale (Orcas)? Lebensraum Alle Ozeane weltweit, von arktischen bis antarktischen Gewässern und Tropen; bevorzugt kühlere, küstennahe und produktive Zonen.
Icon Frage zur Lebensweise - Wie ist die Lebensweise der Schwertwale (Orcas)? Lebensweise Hochsozial in stabilen, oft matriarchalischen Familiengruppen (Pods); komplexe Kommunikation; tag- & nachtaktiv; verschiedene Ökotypen mit unterschiedlichem Verhalten.
Icon Frage zur Ernährung - Was fressen Schwertwale (Orcas)? Ernährung Apex-Prädator; Nahrungsspektrum sehr breit und je nach Ökotyp spezialisiert: Fische (Lachs, Hering), Meeressäuger (Robben, Wale), Haie, Rochen, Seevögel. Kooperative Jagdtechniken.
Icon Frage zum Verbreitungsgebiet - Wo auf der Welt gibt es Schwertwale (Orcas)? Verbreitungsgebiet Kosmopolitisch – in allen Weltmeeren verbreitet.
Icon Frage zur Population - Wie viele Schwertwale (Orcas) gibt es weltweit? Populationsgröße Global ca. 50.000 Tiere geschätzt (IUCN 2017, hohe Unsicherheit). Viele lokale Populationen deutlich kleiner.
Icon Frage zum Tierschutz - Sind Schwertwale (Orcas) geschützt oder gefährdet? Schutzstatus Global: Datenlage unzureichend (Data Deficient, DD) (IUCN 2017). Status vieler lokaler Populationen bekannt (z.B. Southern Residents: Stark gefährdet). Bedrohungen regional sehr unterschiedlich.

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Der Schwertwal: Spannende Fakten über faszinierende Tiere

Lebensraum und Verbreitung

Schwertwale sind wahre Kosmopoliten und die am weitesten verbreiteten Meeressäuger. Sie kommen in allen Ozeanen vor, von den eisigen Gewässern der Arktis und Antarktis bis hin zu tropischen Meeren. Allerdings scheinen sie kühlere und produktivere Regionen zu bevorzugen.

  • Globale Präsenz: Man findet Orcas sowohl in Küstennähe als auch im offenen Ozean. Ihre Verbreitung wird stark von der Verfügbarkeit ihrer bevorzugten Beute beeinflusst.
  • Bevorzugte Zonen: Besonders hohe Dichten finden sich in den nährstoffreichen Gewässern höherer Breiten, wie z.B. im Pazifischen Nordwesten Nordamerikas, vor den Küsten Norwegens und Islands, sowie in den Polarregionen.
  • Ökotypen-Habitate: Die verschiedenen Ökotypen können unterschiedliche Habitatpräferenzen haben. „Residents“ halten sich oft in bestimmten Küstenabschnitten auf, während „Transients“ größere Wanderungen auf der Suche nach Meeressäugern unternehmen.

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Fortpflanzung

Die Fortpflanzung von Schwertwalen ist ein langsamer Prozess, der eng mit ihrer komplexen Sozialstruktur verbunden ist. Sie investieren viel Zeit und Energie in die Aufzucht ihres Nachwuchses.

  • Soziale Struktur: Die Paarung findet innerhalb der Pods statt, oft auch zwischen Mitgliedern verschiedener Pods, um genetische Vielfalt zu gewährleisten. Das Paarungssystem ist wahrscheinlich polygynandrisch (mehrere Männchen paaren sich mit mehreren Weibchen).
  • Langsamer Zyklus: Weibchen werden meist im Alter von 10 bis 15 Jahren geschlechtsreif. Nach einer sehr langen Tragzeit von etwa 15 bis 18 Monaten bringen sie in der Regel nur ein einziges Kalb zur Welt.
  • Geburtsintervalle: Aufgrund der langen Tragzeit und der intensiven Betreuung des Kalbes liegt der Abstand zwischen den Geburten oft bei 3 bis 10 Jahren.
  • Menopause: Die Reproduktionsphase weiblicher Orcas endet meist im Alter von 30 bis 50 Jahren, dann haben sie ihre Menopause. Sie können jedoch noch viele Jahrzehnte leben und spielen als erfahrene Matriarchinnen eine wichtige Rolle im Sozialgefüge und Überleben des Pods.
  • Aufzucht im Pod: Die Aufzucht eines Kalbes ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Nicht nur die Mutter, sondern auch andere Weibchen („Tanten“) und sogar junge Männchen im Pod beteiligen sich an der Betreuung und dem Schutz des Nachwuchses.

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Fakten zu Jungtieren

Ein neugeborener Schwertwal, Kalb genannt, ist vom ersten Moment an auf die Fürsorge seiner Mutter und des gesamten Pods angewiesen.

  • Größe und Aussehen: Bei der Geburt ist ein Orca-Kalb bereits beeindruckende 2 bis 2.5 Meter lang und wiegt etwa 150-200 Kilogramm. Die weißen Bereiche ihrer Haut haben oft einen gelblichen oder orangenen Schimmer, der erst nach einigen Monaten verschwindet.
  • Mutter-Kind-Bindung: Die Bindung zwischen Mutter und Kalb ist extrem stark und hält oft ein Leben lang. Das Kalb schwimmt in den ersten Monaten sehr nah bei der Mutter, oft im sogenannten „Infant Position“.
  • Säugezeit: Kälber werden mindestens ein Jahr, oft aber bis zu zwei Jahre lang gesäugt. Die Muttermilch ist sehr fettreich (bis zu 50% Fett). Parallel dazu beginnen sie, feste Nahrung zu probieren und Jagdtechniken zu erlernen.
  • Lernen im Pod: Jungtiere lernen überlebenswichtige Fähigkeiten wie Kommunikation, soziale Interaktion und spezifische Jagdtechniken durch Beobachtung und Anleitung von älteren Mitgliedern des Pods.
  • Hohe Sterblichkeit: Trotz der intensiven Fürsorge ist die Sterblichkeit im ersten Lebensjahr relativ hoch (Schätzungen 30-50%), bedingt durch Krankheiten, Nahrungsmangel oder selten Prädation.

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Ernährung und Jagdverhalten

Schwertwale stehen an der Spitze der marinen Nahrungskette und sind unglaublich vielseitige und intelligente Jäger. Ihre Diät und Jagdmethoden variieren stark zwischen den verschiedenen Ökotypen und Regionen.

  • Apex-Prädator: Orcas haben praktisch kaum natürliche Feinde (abgesehen vom Menschen).
  • Diät-Spezialisierung: „Resident“ Orcas fressen primär Fisch (z.B. Lachs, Hering). „Transient“ Orcas (Bigg’s Killer Whales) jagen Meeressäuger (Robben, Wale). „Offshore“ Orcas ernähren sich u.a. von Fisch und Haien.
  • Hochentwickelte Jagdtechniken: Orcas sind bekannt für ihre Intelligenz und die Weitergabe von Jagdstrategien über Generationen. Beispiele: Carousel Feeding (Kooperative Fischjagd), Intentional Stranding (Strandung zur Robbenjagd), Wave Washing (Wellen erzeugen, um Robben von Eisschollen zu spülen), gemeinsame Jagd auf Großwale.

Schwertwale sind Meister der Jagd – ihre Techniken reichen vom koordinierten Treiben von Heringsschwärmen bis zum gezielten Erzeugen von Wellen, um Robben von Eisschollen zu spülen.

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Bestand und Schutzstatus

Der globale Schutzstatus des Schwertwals ist komplex („Datenlage unzureichend“, IUCN 2017), da globale Daten fehlen. Viele lokale Populationen sind jedoch gut untersucht und teilweise stark bedroht.

  • Regionale Unterschiede: Die Population der „Southern Resident Killer Whales“ im Pazifischen Nordwesten ist als „Stark gefährdet“ (Endangered) eingestuft. Andere Populationen gelten als stabiler.
  • Hauptbedrohungen: Nahrungsmangel (z.B. Rückgang von Lachsbeständen), chemische Verschmutzung (z.B. PCBs), Lärmbelästigung (Schifffahrt, Sonar), Beifang in Fischernetzen, Störungen durch Boote und die Auswirkungen des Klimawandels.

Zusammenfassend sind Schwertwale weltweit verbreitete, hochintelligente Meeressäuger mit komplexem Sozialleben, langsamer Fortpflanzung und beeindruckenden, spezialisierten Jagdstrategien. Während der globale Schutzstatus unklar ist, leiden viele lokale Populationen unter menschlichen Einflüssen wie Umweltverschmutzung und Nahrungsmangel, was dringende Schutzmaßnahmen erfordert.

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Schwertwal beobachten: Erlebe Orcas in freier Wildbahn

Orcas in freier Wildbahn zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis. Ihre beeindruckende Größe, die markante Färbung und ihr oft aktives Verhalten machen Sichtungen besonders spektakulär. Die Identifizierung ist meist eindeutig: Kein anderes Tier kombiniert diese Größe mit der charakteristischen schwarz-weißen Zeichnung und der hohen Rückenflosse. Männchen sind durch ihre riesige, bis zu 1.8 Meter hohe, dreieckige Finne unverwechselbar, während Weibchen und Jungtiere eine kleinere, sichelförmige Finne haben.

Die Form der Rückenflosse (Finne) und der graue „Sattelfleck“ hinter der Finne sind oft so einzigartig wie ein Fingerabdruck und helfen Forschern, einzelne Orcas zu identifizieren.

Großer männlicher Schwertwal (Orcinus orca) Walbeobachtung in Norwegen - Schnorcheln mit Orcas in Skjervoy

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Fernglas Icon zur Beobachtung von Schwertwalen (Orcas) Wo kann man Schwertwale beobachten?

Die besten Chancen, Orcas zu sichten, hat man in kühleren, produktiven Küstengewässern, oft dort, wo ihre bevorzugte Beute vorkommt. Die Sichtungszeiten sind häufig saisonal.

Hier findest Du eine kurze Übersicht über beliebte Orte und Zeiten:

Beliebte Orte/Regionen, um Schwertwale (Orcas) zu sehen:

  • Norwegen (Nordnorwegen, z.B. Tromsø, Skjervøy): Nov – Jan (Heringswanderung)
  • Island (Snæfellsnes): Peaks Feb-Apr (Hering)
  • Kanada/USA (Salish Sea, Alaska): Mai – Okt (Residents), Ganzjährig (Transients)
  • Straße von Gibraltar: Apr – Sep (Thunfischjagd)
  • Argentinien (Halbinsel Valdés): März – Mai (Intentional Stranding zur Robbenjagd)
  • Australien (Western Australia Bremer Bay): Jan- März (Jagende Pods)
  • Antarktische Halbinsel: Nov – März (Expeditionsreisen)

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Fakten, die beim Schwertwal beobachten helfen:


Info Icon für wichtige Merkmale zur Schwertwal BeobachtungWichtige Schwertwal Merkmale für Whale Watching

Icon Systematik Schwertwal: Zahnwal (Delfin) Systematik: Zahnwal (Größter Delfin)
Icon Größe Schwertwal: Sehr groß (M bis 10m) Größe: ca. 8 – 10 Meter lang
Icon Blas Schwertwal: Niedrig, buschig (~1-2m) Blas: Eher niedrig (~1-2m), buschig
Icon Rückenflosse (Finne) Schwertwal: Sehr hoch (M) vs. sichelförmig (W) Rückenflosse = Finne: Sehr hoch & spitz (schwertförmig)
Icon Schwanzflosse (Fluke) Schwertwal: Selten beim Tauchen gezeigt Schwanzflosse = Fluke: Selten beim Abtauchen sichtbar.
Icon Besonderheit Schwertwal: Schwarz-weiß, Sattelfleck Besonderheit: Markante Schwarz-Weiß-Zeichnung, Sattelfleck variabel.
Icon Erkennung Schwertwal: Finne, Sattelfleck, oft in Gruppen (Pods) Gut zu sehen: Finne, Sattelfleck, Kopf, oft in Gruppen (Pods).
Icon Atemrhythmus Schwertwal: Variabel Atemrhythmus: Variabel, oft mehrere kurze Atemzüge an der Oberfläche.
Icon Tauchzeit Schwertwal: Meist kurz, bis ca. 15 min möglich Tauchzeit: Meist kurz (wenige Minuten), können aber deutlich länger tauchen (bis ca. 15 min).
Icon Akrobatik Schwertwal: Springen (Breaching), Spyhopping Akrobatik: Strecken häufig den Kopf aus dem Wasser (spyhopping), Sprünge möglich (Breaching), können mit Fluke/Flipper schlagen (z.T. Jagdtechnik)

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schwertwale anhand ihrer Größe, Färbung und insbesondere der markanten Rückenflosse gut identifizierbar sind, wobei der variable Sattelfleck zur individuellen Erkennung dient. Beste Beobachtungschancen bestehen saisonal in produktiven Küstengewässern weltweit, wie im Pazifischen Nordwesten, Norwegen, Island oder der Antarktis, oft gekoppelt an das Vorkommen spezifischer Beutetiere.


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Quellenangabe für: Schwertwal Fakten & Fotos (Orcinus orca)

IUCN SSC Cetacean Specialist Group (2017). Orcinus orca. The IUCN Red List of Threatened Species 2017: e.T15421A50368125. [online] Abgerufen am 27.03.2025, von:Quelle IUCN SSC Cetacean Specialist Group (2017)

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WDC (Whale and Dolphin Conservation). Orca (killer whale). Species Guide. [online] Abgerufen am 27.03.2025, von URL: Quelle WDC

Ford, J. K. B. (2014). Killer Whale: Orcinus orca. In W. F. Perrin, B. Würsig, & J. G. M. Thewissen (Eds.), Encyclopedia of Marine Mammals (Third Edition, pp. 669-675). Academic Press. [online] Abgerufen am 27.03.2025 Von Quelle Ford, J. K. B. (2014). Killer Whale: Orcinus orca

National Geographic. Orca (Killer Whale). Animals. [online] Abgerufen am 27.03.2025, von: Quelle National Geographic

Hirsbrunner Gaby (2020): Wechseljahre aus der Sicht der Veterinärmedizin. Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz 4 · 2020 [pdf] Abgerufen am 28.03.2025, von: Wissenschaftliche Quelle Hirsbrunner Gaby (2020)

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